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Splittests richtig einsetzen

splittesten-aber-richtigDen Inhalt des Videos findest du hier und unter dem Video zum Nachlesen.

Transcript: Splittesten, aber richtig!

Ab diesem Teil werde ich dir Tipps geben, wie du Splittests richtig einsetzt, welches die wichtigsten und essentiellen Einsatzgebiete für Splittests sind und wie du das Splittest-Verfahren beschleunigen kannst und dadurch schneller zu deinem gewünschten Ergebnis kommst.

Richtiges Splittesten lässt dich sowohl die Bedürfnisse und Interessen deiner Kunden, Abonnenten oder Interessenten erkennen, als auch durch ständiges Optimieren deine Conversion Rate deutlich steigern.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um den Umsatz einer Verkaufsseite, die Leads einer Squeeze-Page oder eines Blogs oder einfach um die Öffnungs- oder Klickrate deines Newsletters handelt.

Splittesten Teil 3: Splittest richtig anlegen

Durch richtiges Testen kannst du überall deine Erfolge maximieren.

So funktioniert‘s…

Original-Webseite A nach der „best-practice”-Methode erstellen, also nach den allgemein empfohlenen Regeln und zwar komplett fertig, so wie du dir deine perfekte Seite vorstellst.

Wie bereits erwähnt, solltest du zum Splittesten nie eine Baustellenseite ins Rennen schicken. Erst wenn du mit deiner Seite zufrieden bist, machst du eine Kopie davon und baust eine Änderung für den Splittest ein.

Beginne zunächst mit der für dich wichtigsten Variablen und nach und nach kannst du dann die weiteren Variablen testen. Dies ist dann deine Webseite B für den Test.

Wie die Prioritäten im jeweiligen Fall sind und mit welchen Variablen du starten solltest, hängt von der Situation und dem jeweiligen Bedarf bzw. Ziel ab.

Wichtige Splittest-Elemente

Zu den wichtigsten Splittest-Elementen zählen:

> Preis-Test

> Überschrift

> Text gegen Video

> Newsletter bzw. Autoresponder-Sequenz

> Das Angebot

Natürlich gibt es je nach Ziel und Einsatz eines Splittests auch weitere interessante Elemente zum Testen, auf die ich im Laufe dieses Workshops ebenfalls noch hinweisen werde.

Preis Splittest

Bei Verkaufsseiten ist es sinnvoll, unbedingt den Preis zu testen. Auf Webseite A nimmst du als Bezugspreis den Preis, den du als Ausgangspreis für dein Produkt (auch nach Vergleich mit dem Preisniveau deiner Konkurrenz) ermittelt hast. In diesem Fall hier werden die 47 Euro gegen die 67 Euro getestet.

Jetzt schickst du 50% deiner Besucher auf Webseite A und 50% auf Webseite B und ermittelst auf diese Art den Preis, der besser konvertiert.

Und ich kann dir versichern, dass dies nicht immer der günstigere Preis ist! Wichtig ist dabei, zu berücksichtigen, dass nicht die Zahl der Verkäufe ausschlaggebend ist beim Preis-Splittest, sondern der Umsatz, der dadurch generiert wird.

Es kann nämlich durchaus sein, dass der teurere Preis dir zwar weniger Verkäufe bringt, dafür aber durch den höheren Grundpreis deutlich mehr Geld auf dein Konto spült.

Entscheidend ist letztendlich, welcher Preis mehr Gewinn abwirft und den kannst du dann beibehalten.

Drei Preis Variablen

Eine andere Variante wäre drei Preis Variablen in einem Splittest unterzubringen und den Ausgangspreis gegen 2 zusätzliche Preis-Varianten zu testen!

In unserem Beispiel habe ich den Preis von 47 € als Bezugspreis bzw. Ausgangspreis genommen. Dagegen vergleichst du dann diesmal zwei weitere Preise.

Um die entsprechenden Preis-Variablen zu ermitteln, wird der höhere Preis etwa bei 150% des Originalpreises und der kleinere Preis üblicherweise bei ca. 50% des Ausgangspreises angesetzt.

In diesem Beispiel wäre dann der höhere Preis ca. 67 €, während der niedrigere Preis beispielsweise bei 27 € liegen würde.

Unabhängig davon, ob du zwei oder drei Preise gegeneinander testest, solltest du unbedingt den Test so lange laufen lassen, bis du zum einen mindestens 1000 -2000 Besucher hattest und dir dann die Conversion-Rate der einzelnen Seiten bzw. Preise ansehen.

Aber behalte beim Preis Splittest, wie ja bereits erwähnt, unbedingt immer den Gewinn im Auge, nicht nur die Zahl der Verkäufe.

Was nützen dir mehr Verkäufe zum Preis von 27 Euro, wenn dir weniger Verkäufe zu 67 Euro deutlich mehr Gewinn bringen.

Andererseits, wenn sich dein Produkt für 67 Euro sehr schleppend bis gar nicht verkauft und für 27 Euro sehr gut, ist der Preis in den Augen deiner potentiellen Kunden einfach zu hoch angesetzt und macht keinen Sinn.

Letztendlich bestimmt ja doch immer die Nachfrage den Preis und ein Splittest gibt uns die Möglichkeit herauszufinden, ob ein schleppender Verkauf eines Produktes an dem Produkt oder am zu hohen oder sogar zu kleinen Preis liegt.

Aber auch hier gilt, den Test auf keinen Fall endlos weiterlaufen zu lassen, wenn sich nach einer stattlichen Anzahl an Besuchern und evtl. auch Verkäufen kein eindeutiges Ergebnis zeigt, sondern sich die Verkäufe und Umsätze die Waage halten, dann solltest du den Test stoppen und den höchsten Preis dauerhaft einrichten und beibehalten.

Fazit für künftige Produkte

Das Fazit dieses Splittests für künftige Produkte ist die Erkenntnis, was deine Zielgruppe bzw. Kunden bereit sind für deine Produkte auszugeben.

Dies ist nicht nur bei der Erstellung von eigenen künftigen Produkten von Vorteil, sondern auch bei der Auswahl von passenden Affiliate-Produkten, die du bewerben möchtest, kann diese Kenntnis deiner Kunden von entscheidendem Vorteil sein.

Deshalb solltest du diese Möglichkeiten, die ein Splittest bietet, keinesfalls ignorieren.

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